Jahresplanung

Ferien, Feiertage und Urlaube

Bei uns liefen in den ersten beiden Jahren Kalender Planungen NUR mit dem Jugendamt in Form der Mediation. Ohne hatten wir uns damals nicht nicht einigen können. Schon bei unserer äußert komplizierten 70/30 Regelung von 2015 bis 2017 lief nichts ohne Hilfe.

Man möchte ja meinen, dass es bei einer zwei Wochenregelung nicht viel Streitpotential geben kann. Doch gibt es jedesmal hitzige Diskussionen am Jahresende um die kommenden zwölf Monate festzulegen. Der Kindsvater ist ein Exeltabellen-„Fetischist“ und braucht alles bis zur Minute genau in seinem Timeplaner. Für mich anstrengend in der Kommunikation, aber letztendlich hilfreich für die Planung und Verlässlichkeit.

Wie sieht es bei uns nun genau aus?

Wir starten mit der ersten beiden Januarwochen und wechseln jedes Jahr den Elternteil, wer beginnen darf. Dies geht sich generell gut aus dem abschließenden Jahresverlauf aus. Nun folgt der Zweiwochenrhythmus mit Ausnahme der Ferien. Für 2019 und 2020 haben wir uns darauf geeinigt, dass die einwöchigen Ferien wie Fasching und Herbst nicht extra verteilt werden, sondern in den Zuständigkeitsbereich fallen, wie es der Rhythmus vorgibt.

Zwei Wochenferien = Ostern und Pfingsten: werden je zur Hälfte aufgeteilt. Es ergibt sich meist, dass derjenige, dessen zwei Wochen gerade enden noch eine Woche Ferien anhängt. In der Mitte wird gewechselt und die zweite Ferienwoche hat der andere Elternteil sowie (wenn es der Rhythmus so hergibt, dann die kommenden zwei Schulwochen. Selten geht es so auf, dass die zwei Wochen genau in die Ferien passen.

Sommerferien: werden zu je drei Wochen aufgeteilt. Der eine hat die ersten drei Wochen, der andere die letzten drei.

Somit ist Matilda über das Jahr verteilt maximal drei Wochen bei einem Elternteil.

Feiertage

Weihnachten verbringt Matilda jeweils abwechselnd bei einem Elternteil. Dies ist neu, denn davor haben wir während der drei Weihnachtsfeiertage hin und her gewechselt. Da unsere Familien in Deutschland verstreut sind, war ein Wegfahren zu Weihnachten nicht mehr möglich. Daher die neue Regelung. Wer das Kind an Weihnachten hat, hat es im darauffolgenden Jahr an Ostern und andersrum. Silvester ist Matilda immer bei dem, wo sie Weihnachten nicht war. Bei diesem Elternteil beginnt auch das neue Jahr im zwei Wochenrhythmus.

Mutter- und Vatertag werden bei uns dem entsprechenden Elternteil zugesprochen. Diese Regelung ist allerdings nicht bindend, dass heißt, sollte einer von beiden in dieser Zeit verhindert sein, entfällt der „Anspruch“ auf diesen Tag.

Geburtstage der Eltern

Hier wird es genauso gehandhabt. Matilda verbringt den Geburtstag beim jeweiligen Geburtstags“Kind“. Es sei denn derjenige hat etwas anderes geplant.

Geburtstag des Kindes

Jetzt wird’s etwas kompliziert. Matildas Vater hat es so schriftlich festgehalten – ich zitiere: „Der Elternteil, bei dem sich Matilda zu dem Zeitpunkt des 14-tägigen Wechselmodells aufhält, verbringt den Morgen und die Zeit am Geburtstag bis 16 Uhr, der andere Elternteil entsprechend den Rest des Tages bis Start der Schule am Folgetag. Ist der Folgetag ein Wochenendtag, erfolgt die Übergabe bis 10 Uhr.“ In der Schulzeit Praxis sieht es so aus, dass Matilda nach dem Schulschluss zum anderen Elternteil wechselt und dort ihren Geburtstag weiter verbringt. Am nächsten Tag kommt sie nach Unterrichtsschluss wieder zu dem Elternteil zurück, bei dem die vereinbarte Betreuungswoche ist.

Die orange markierten Tage gehören Matilda und mir. Blanko ist der Kindsvater. Muttertag und Vatertag wurden extra markiert. Ebenso der Geburtstag des Kindes.

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